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Das Lexikon dient dem Leser als „Nachschlagewerk“, in den Begrifflichkeiten die ein Therapeut in seiner Betreuung mit dem Kunden (Patienten) verwendet. Hier finden Sie die vereinfachte Erklärung zu den Behandlungsmethoden, sowie die Bedeutung, was ist ein Befund, wie hängt alles zusammen und warum klären wir auf.

Zur besseren Navigation haben wir hier für Sie diesen Index erstellt, um schneller zum Begriff zu gelangen.

 

Viel Spaß,
Ihr MobiJoy Team!

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Akupressur

Die Akupressur wird mit einem punktuellen Fingermassagedruck, in einer sinngemäßen Reihenfolge durchgeführt. Durch das Drücken auf die Akupressurpunkte, werden Blockaden gelöst, die häufig in den Meridianbahnen (Energiekanäle in dem das Qi fließt) liegen. Diese erfassten Punkte, werden dabei zwischen 30 Sekunden bis 2 Minuten angesteuert, wodurch ein leichter „Wohlfühlschmerz“ hervorgerufen wird, der die Blockierung befreit. Bei Auftreten von leichten Kopfschmerzen mit muskulären Hals- und Nackenbeschwerden, sowie bei inneren Unruhen und Nervositäten, wird diese Therapieform oftmals angewandt.

Anatomie
In der Anatomie handelt es sich um das Wissen von Lage verschiedener Körperstrukturen sowie ihre physiologischen Vorgänge der Organe, Muskeln, Knochen, Nerven, etc. Es ist die Voraussetzung jedes Therapeuten die anatomischen Gegebenheiten des Menschen zu kennen, um mit Ihnen ein funktionelles Behandeln zu gewähren.
Atemtherapie

Die klinische Atemtherapie befasst sich mit den Krankheiten und Funktionsstörungen von Lunge und Stimmapparat. Wir Therapeuten arbeiten in prophylaktischen (vorbeugenden) und rehabilitierenden (nachsorgenden) Bereichen. Im gesamten verfolgen wir die Ziele der Sekretlösung, die Steigerung von der Lungenkapazität und den Abbau von Fehlatmungen. Die Atembewegungen, beeinflussen viele Körperfunktionen, darunter zählen die des Herz– Kreislaufsystem, Stoffwechselvorgänge und das Zentralnervensystem. Der Kunde (Patient) erlernt in der Atemtherapie, bewusst auf seinen psychosomatischen Alltag mit gezielten Atemtechniken zu reagieren und somit den Stress der pathologischen (krankhaften) Vorgänge zu bewältigen.

Atlastherapie

Die Atlastherapie spielt für die Wirbelsäule eine ganz wesentliche Rolle und ist eine der sanften Methoden zur Regulierung des ersten Halswirbels, dem sogenannten Atlas oder auch C1.

Ungleichgewichte und Dysfunktionen können hervorgerufen werden, wenn eine Fehlfunktion in diesem Bereich das gesamte Skelett und den Muskelapparat sowie den Kreislauf und das Nervensystem beeinflussen.

Dadurch können sich auf längeren Zeitraum gravierende gesundheitliche Probleme entwickeln: Durch diese Beeinträchtigungen der Körperfunktionen, wird die Lebensqualität stark herabgesetzt. Organische Ursachen können dabei nicht mit Sicherheit ausgemacht oder diagnostiziert werden.

Aufklärung

Physiotherapeuten sind verpflichtet, ihrem Patienten über Nebenwirkungen, die aus ihrer Therapie stammen, zu informieren. Dies ist besonders notwendig, wenn vermehrte Therapiemöglichkeiten bei der Behandlung zur Verfügung stehen.

Auch die Aufklärung über Zuzahlungspflichten vom Patient eingereichten Rezeptes, obliegt den Therapeuten.

Autogenes Training

Das Autogene Training ist ein selbstbeeinflussendes (Autosuggestion) Entspannungstraining für das eigenständige regulieren von Stressfaktoren. Das Autogene Training wird meistens in Gruppen oder in Einzeltherapiesitzungen durchgeführt. Die Methode hat der Psychiater Johannes Heinrich Schulz 1932 aus der Hypnose Therapie weiterentwickelt. Seine Wirksamkeit wurde in vielen Studien nachgewissen und findet in der Inneren Medizin die häufigste Anwendung von herzerkrankten Patienten.

Befund
Ein Befund ist eine sogenannte Analyse von den Problematiken, was der Patient schildert. Der Befund wird vor jeder ersten Therapieeinheit durchgeführt, um ein gezieltes Behandeln zu Gewährleisten. Im Befund werden den Patienten in einem Gespräch, Geschehnisse aus seinem bisherigen Leben erfragt. Der Therapeut analysiert den Patienten weiterhin über Tastbefunde und Gelenks Test, welche Aufschluss darüber geben sollen, um welche Problemstruktur es sich handelt. Daraufhin erarbeitet der Therapeut ein gezielten Behandlungsplan aus.
Bobath (KGN)

Die Bobath Therapie wird in der Neurologie als eine umfassende Behandlung gesehen. Das Behandlungskonzept entspricht den individuellen Schwierigkeiten des Patienten im Alltag. Die Behandlung zielt darauf ab, pathologische Haltung und Bewegungsmuster zu mindern (hemmen), um dann eine möglichst normale Muskelspannung (Muskeltonus) zu erreichen. Zu gleich werden normale Reaktionen wie Stellreaktion (adäquate Anpassung an Lageveränderungen im Raum), Gleichgewichtsreaktion (sichert die Position in dem Bewegungsablauf) an zu bahnen. Es wird im Bobath auf 3 Techniken eingegangen:

  1. Inhibition (Hemmung) = Hemmung von pathologischen Bewegungsmustern, um eine verbesserte Ausgangstellung für die folgenden Aktivitäten zu erhalten.
  2. Fazilitation (Anbahnen) = normalen (physiologischen) Bewegungsmuster neu zu erlangen und erlernen.
  3. Stimulation (Schulen/ Reizen) = ist das taktilen (Reize über der Haut), Propriozeption (Wahrnehmung von Körperbewegung im Raum und Lage) und vestibuläre (Mund/ Ohr = Gleichgewichtsorgan) Wahrnehmungssystemen zu fördern.
Dorn Breuß Therapie

Dornmethode und Breuß Massage sind zwei ineinander greifende Behandlungsmethoden. Die Dornmethode entspricht einer Art der komplementärmedizinischen (alternative, ergänzend zur Medizin) Methode, woraus Elemente aus der Manuellen Therapie und aus der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) zusammenfließen. Bei der Dorn Breuß Methode werden bei auftretenden Gelenkbeschwerden des Bewegungsapparates (Wirbelsäule, Gelenke wie Knie, Ellenbogen, Schultergelenk etc.), durch Eigenbewegungen des Patienten korrigiert.

In der Eigenbewegung wird ein entsprechender Korrektur Schub am betroffenen blockierten Gelenk vom Therapeut gesetzt, so dass sich dieser unter eigene körperliche Bewegungen korrigieren kann. Die Therapie wird abgerundet durch Korrekturübungen, die der Patient für die Eigenanwendung erlernt. Weiterhin kommt es zum Ausgleich innerer Organe. Abgerundet wird das Dorn Konzept durch die Breuß Massage, sie wird angewendet, um Gewebe und Muskeln zu lockern. Durch die entsprechend angewandten Öle (Johanniskraut Öl) wird die Durchblutung und der Stoffwechsel angeregt.

Elektrotherapie

Die Elektrotherapie ist die therapeutische Anwendung von Stromarten an entsprechenden schmerzhaften Körperregionen. Das Verfahren beruht auf der Anwendung von Gleich- oder Wechselströmen, die das zu behandelnde Körperteil durchfließen soll. An schmerzhafte Körperregionen werden Elektroden angelegt, so dass diese mit dem therapeutischen Stromarten angesteuert werden können. Die Körperregionen werden über eine Längs- oder Querdurchflutung mit Strom behandelt. Der Strom dient der Durchblutungssteigerung und zur Verbesserung von Wund- und Knochenheilungen.

Eigenübung

Eigenübung ist eine Auswahl von Übungen und Maßnahmen, die der Kunde (Patient) im eigenständigen Ablauf außerhalb der Behandlungszeiten durchführt. Sie dienen begleitend zur Behandlungstherapie, um den gesamten Behandlungserfolg zu unterstützen.

Extensionsbehandlung

Die Extensionsbehandlung ist eine Streckbehandlung, wobei durch Zug (Traktion) die Gelenkspartner leicht voneinander weggezogen werden (Separation). Zweck dieser Behandlung ist es, die Gelenkflächen und Nervenstränge zu entlasten und die umliegenden Muskelstränge leicht zu dehnen. Dadurch wird die Beweglichkeit gefördert und vorhandene Schmerzen gelindert. Es ist eine häufig angewandte Technik in Kombination mit dem Schlingentisch und oder der Manuellen Therapie.

Funktionelle Bewegungslehre (FBL)

Die Bedeutung des funktionellen Übens entstand aus der Bewegungsenergie (Kinetik) in vordefinierten Bewegungsabläufen heraus. Die Funktionelle Bewegungslehre (FBL) ist ein Konzept, welches dem Umgang der persönlichen Körperschwerkräfte, die Koordinierung in der Umgebung, die Körperlage und die Standfläche schult.

Von einer vordefinierten Ausgangstellung, erlernt der Patient in eine neue Position mit Gewichtsverlagerung zu gelangen. Dadurch muss der Körper sich mit einer spontanen neuen Anordnung, der eigenen Körpergewichte auseinandersetzen. Ziel in der FBL ist es, durch geschulte Bewegungsabläufe und neuromuskuläre Zusammenspiele, eine ökonomische Fortbewegung zu erlernen um Belastungen von Gelenke, Sehen, Bänder und Knorpel zu minimieren.

Fußreflex Therapie

Die Fußreflex Therapie wird zu den alternativen Behandlungsmethoden gezählt. Bei dieser Behandlung, werden je nach Bedarf systematisch mit Massagetechniken an den Füßen therapiert. Es werden dabei gezielte Punkte oder Zonen stimuliert, die in einen Zusammenhang stehen sollen mit dem Organ oder Gelenk.

Diese Therapie entwickelte sich von dem Facharzt Dr. Fitzgerald. Er ging davon aus, dass jene Einteilung von Längs- und Querzonen am Fuß, eine Verbindung aufweist mit den entsprechenden Organen. Hanne Marquardt entwickelte diese Therapieform weiter und ist bis heute eine der Fußreflex Ikonen.  Frau Marquardt entwickelte über 30 verschiedene Grifftechniken und sie zählt insgesamt 96 Reflexzonen auf.

Anhand der Fußreflexzonen Therapie kann nach angehender Befundermittlung die entsprechenden Störfelder in den Zonen Therapiert werden. Man kann eine sogenannte „schein Diagnostik“ erstellen, die Rückschlüsse auf das entsprechender stör Organ geben soll.  Dieses wird über die Füße, daraufhin mit den entsprechenden Griffen therapiert.

Heißluft Therapie

Heißluft ist eine trockene Wärme, hierbei wird der Patient mit sogenannten Rotlichtstrahlen beleuchtet. Die Rotlichtstrahlen haben die Eigenschaft tief in die Muskelstruktur zu gelangen. Sie dient der Schmerzlinderung, Muskelentspannung, Stoffwechselverbesserung und Durchblutungssteigerung des bestrahlten Gewebes.

Kinesiologisches Taping

Ein neues Tapingkonzept, bei dem mit Hilfe flexibler Tapes und speziell entwickelten Anlagetechniken erstaunliche Erfolge erzielt werden. Die Anlagetechniken haben zentralen Einfluss auf den Spannungszustand der Muskulatur. Denn nach einem Gewebstrauma wird eine Entzündungsreaktion ausgelöst, dadurch entsteht eine lokale Schwellung, die auf das umliegende Gewebe eine Druckerhöhung ausübt. Dadurch wird der Blutkreislauf gestört, der Lymphabfluß gehemmt und der Druck auf die Schmerzrezeptoren nimmt zu. Je nach Anlage des Tapes wird eine anregende, entspannende oder abschwellende Wirkung erzielt. Anwendungsbeispiele: Muskelfunktion verbessern durch Spannungsregulation (z.B. Verspannungen, Tennisarm Schulterbeschwerden), Hemmungen im Blut- und Lymphkreislauf beheben (z.B. Ödeme, Hämatome), Schmerzlinderung (z.B. Wirbelsäulensyndrome, Hexenschuss, Achillessehne).

Krankengymnastik (KG)

Die allgemeine Krankengymnastik dient zur Behandlung von Verletzungen, Funktionsstörungen, Fehlentwicklungen am gesamten Körper. Sie dient zum Muskelaufbau und in den meisten Fällen zur Erlernung neuer physiologischer Bewegungsabläufe von betroffenen pathologisch erkrankten Bewegungsprozessen.

In der allgemeinen Krankengymnastik werden viele Thematiken aufgegriffen wobei z.B. Wirbelsäulengymnastik oder Herzkreislauftraining, Atemgymnastik, Venentraining, Skoliose und auch frisch Operierte, behandelt werden.

Das Ziel ist es dem Betroffenen Patienten wieder alltagstauglich fit werden zu lassen. Der Patient wird mit Eigenübungen für die Selbstanwendung versorgt und an Kleintrainingsgeräte wie Theraband, Pezziball, kleine Hanteln etc. geschult.

Krankengymnastik am Gerät (KGG) oder auch (MTT)

Die Gerätgestützte Krankengymnastik (KGG) ist eine aktive Behandlungsweiße an groß Geräten, wobei Zuggeräte zum Einsatz kommen. Ziel dieser Therapieform ist Kraft, Ausdauer, Beweglichkeit und Koordination zu Verbessern.

Es ist ein wichtiges Therapie Element in der Rehabilitation nach Operationen, Knochenbrüchen oder Gelenkserkrankungen. Weiterhin dient es der Präventiven Therapie zur Vorbeugung von Verschleiß und Rückenerkrankungen.

Das Ziel dieser Therapiemethode liegt in der Leistungssteigerung der großen Muskelgruppen. Diese Therapieform wird von extern geschulten Therapeuten betreut.

Korrekturen

Korrekturen dienen dazu, Bewegungsausführungen zu Verbesserung, um so ihre Wirkungsweise zu steigern. Weiterhin ergibt die Korrektur, eine höhere Wahrnehmung des Kunden, wobei dieser sich selbstständig in den Eigenübungen verbessert.

Manuelle Lymphdrainage (MLD)

Die Manuelle Lymphdrainage wurde vom dänischen Physiotherapeuten Emil Vodder entwickelt. Vodder massierte entgegen der damaligen Lehrmeinung vergrößerte Halslymphknoten mit sanften Dreh- und Pumpbewegungen. Vodder erkannte, dass durch ein gestörtes Lymphsystem, sich Gewebsflüssigkeit in das Gewebe staute. Es kam zu so genannten Ödemen. Das Therapiekonzept der Manuellen Lymphdrainage bewirkt, dass die gestörten Mengen von Lymphe behoben und die Leistungsminderung der Lymphbahnen wiederhergestellt wird.

Die Manuelle Lymphdrainage ist also eine massageähnliche Therapieform, welche mit flachen Griffen ausgeführt werden. Nach der Behandlung werden Kompressionsstrümpfe oder ein bandagieren der Beine bzw. Arme durchgeführt, um den Rückfluss (versacken) in das Gewebe zu minimieren.

Manuelle Therapie (MT)

Die Manuelle Therapie dient zur Verbesserung von Funktionsstörungen und Bewegungseinschränkungen einzelner Gelenkspartien des Bewegungsapparates.

Nennen wir zu Beispiel das Schultergelenk, dieses besitz umliegende Muskelpartien, die das Gelenk bewegen lassen und Nerven die ihre zugehörigen Muskeln sowie Kapseln und Bänder versorgen. Ist eine dieser Strukturen durch ihre Funktion behindert, kann dies Auswirkung auf die ganze Bewegungsmechanik haben. Es kommt zur Bewegungseinschränkung.

Die Manuelle Therapie behebt durch gezielte Grifftechniken und Gelenkseinstellungen vom Therapeut eine Lösung, der so genannten Blockade (Einschränkung). Das Verfahren basiert auf einer sanften passiven Mobilisation mit darauffolgenden aktiven stabilisierende und gezielten Gelenks Übungen.

Die Manuelle Therapie ist in Deutschland eine geschützte physiotherapeutische Behandlungsform, die mittels dem Heilmittelkatalog vom fachspezifischen Arzt verordnet werden kann.

Ziel der gesamten Behandlung ist es, das anatomisch und physiologische Zusammenspiel zwischen Gelenk, Nerv, Muskeln wiederherzustellen.

Massage Therapie (KMT)

Die Massage Therapie ist eine der ältesten Heilmethoden. Diese entstand im 19. Jahrhundert durch den Heilgymnasten Per Henrik Link und dem Arzt j. Georg Metzger.

Die mechanische Beeinflussung von Haut, Bindegewebe und Muskulatur durch Dehnungs-, Zug- und Druckreiz bewirkt Muskellockerung, Durchblutungssteigerung, Stoffwechsel Anregung und Schmerzlinderung.

Neurologie

Ist die Lehre vom Nervensystem, seinen Erkrankungen und deren medizinischer Behandlung.

(siehe Bobath)

Physiologie

Ist die Lehre, die sich mit den natürlichen Lebensvorgängen, biochemischen und biophysikalischen Funktionsweisen des Organismus beschäftigt.

Physiotherapie

Die Physiotherapie unterstützt bei dem Wiederherstellen der natürlichen Funktion. Physiotherapeuten handeln mit spezifischen Übungen und der äußerlichen Anwendung von Heilmitteln (Wärme, Massage etc.). Sie beinhaltet die ganzheitliche Therapie des Körpers und orientiert sich an der Anatomie und den physiologischen Gegebenheiten.

Prävention

Zu jedem guten Behandlungskonzept gehört immer die Prävention.

Die Prävention gilt als „Vorbeugung“ einer Krankheit. Neben frühzeitiger und regelmäßiger medizinischer Behandlung erkrankter Menschen, kann auch eine gezielte Ernährung oder zum Beispiel eine individuell abgestimmte Bewegungstherapie, sowie entsprechende Entspannungsübungen den Krankheitsverlauf positiv beeinflussen. So werden mögliche Krankheitsfolgen, wie ein Schlaganfall, oft abgemildert. Rückfälle, wie eine Verschlechterung des Gesamtzustandes und Folgeerkrankungen kommen seltener vor.

Propriozeptive Neuromuskuläre Fazilitation (PNF)

Über die Sinnesorgane (Rezeptoren), wird der Körper über seine momentane Lage und Position informiert (Propriozeption). In der Propriozeptive Neuromuskuläre Fazilitation kurz PNF, wird das gesamte Zusammenspiel von Rezeptoren, Nerven, Muskeln und Sehnen (Neuromuskulär) in einem koordinierten Bewegungsablauf stimuliert (Fazilitation). Die PNF Methodik beinhaltet ein Neuromuskuläres ansteuern von kontrollierten Muskelarbeiten. Dies wird erreicht durch kombiniertes aneinandergefügten von Bewegungsabläufen, die durch einen immer wiederkehrenden Bewegungsrhythmus eingespielt werden. PNF hilft Menschen, die eine Störung im Stütz – und Bewegungsapparat aufweisen, sich selbständig und sicher zu bewegen. Die häufigste Anwendung findet PNF in der Betreuung von Schlaganfall Kunden (Patienten).

Querfriktionen

Eine Querfriktion ist ein Verfahren zur Schmerzlinderung und Mobilisation der Sehnen und Muskelansätze. Dabei erfolgt eine Friktion (Reibung) quer zum betroffenen Muskelverlauf. Bei der Querfriktion, soll die lokale Durchblutung im Sehnenbereich gesteigert werden, um Verhärtungen zu senken, Verklebungen zu lösen und die Rezeptoren der Sehnen zur Schmerzreduktion zu stimulieren.

Rehabilitation

Rehabilitation ist die langfristige Nachsorge nach schweren Erkrankungen oder Verletzungen bzw. Operationen. Das Wort Rehabilitation bedeutet so viel wie „Wiederherstellen“. Das Ziel ist es, im Alltagsleben so gut wie möglich wieder zurecht zu kommen – die Patienten sollen durch rehabilitationsmedizinische Versorgung wiederhergestellt, verbessert oder vor Verschlimmerung bewahrt werden.

Die Maßnahmen helfen, die Leistungsfähigkeit zu stärken und das Konzept reicht von Massagen und Heilbädern über gezielte Krankengymnastik oder Ergotherapie bis zu psychotherapeutischen Gesprächen.

Schlingentischtherapie

Der Schlingentisch ist ein Therapiegerät und ein Trainingsgerät in eins. Wobei einzelne Körperteile oder der gesamte Körper mit Seilschlingen auf gehangen wird. Durch verschiedene Aufhängetechniken und konstruierte Aufhängepunkte, können verschiedene Behandlungsziele erreicht werden. In dieser Weise, dient es häufig bei Bandscheibenproblematiken als Therapie Begleiter und wird mit Gummizügen (Expander) zum Entlastungszug eingesetzt.

Schroth Therapie

Die Schroth Therapie ist ein Behandlungskonzept, was für Wirbelsäulendeformitäten (z.B. Skoliose) entwickelt wurde. Das Prinzip dahinter ist, dass eine erkrankte dreidimensionale Verschiebung der Wirbelsäule durch eine dreidimensionale Behandlung, in einen normalen Zustand zurückgesetzt werden soll, um somit eine bestmöglichste Aufrichtung des Rückens zu erhalten.

Tape / Taping

Beim kinesiologischen Tape wird ein selbstklebendes elastisches therapeutisches Band aus dehnbaren Material auf die Haut aufgeklebt. Dieses wird nach einer therapeutischen, anatomischen und physiologischen Gegebenheit des Muskelverlaufs aufgetragen. Man kann das Tape entsprechend so kleben, dass es eine anregende Wirkung oder eine auf den Muskel entspannende Methode aufweist. Das Tapen stammt aus Japan und wurde im Jahre 1973 entwickelt, benannt nach dem Chiropraktiker Kenzo Kase = das kinesiologisches Tape. Bei kinesiologischen Taping, handelt es sich um eine individuelle Gesundheitsleistung.

(siehe auch kinesiologisches Taping)

Termin

Die Behandlungsintervalle, welche auf einem Rezept angegeben sind, dürfen laut den Rahmenverträge mit der Krankenkasse nicht abweichen. Nur in strengen Ausnahmefällen, ergeben sich Sonderfälle. Ziel dieser Einhaltung ist es, dass erfolgversprechende Ergebnis zu erzielen.

Therapie

Als Therapie werden alle Maßnahmen bezeichnet die Behinderungen, Krankheiten und Verletzungen positiv mittels einer „Behandlung” beeinflussen. Ziel der Therapie ist es, die Heilung zu ermöglichen oder zu beschleunigen, Symptomatiken zu lindern oder zu beseitigen und um körperliche Funktionen wiederherzustellen.

Triggerpunkte

Ins Deutsche übersetzt bedeutet Trigger (= Auslöser), somit wird der Triggerpunkt auch als Schmerzpunkt bezeichnet. Der Triggerpunkt ist eine knotenartige punktuelle Verklebung, der in den Muskelfasern auftritt, welcher die Mechanismen und die Kommunikation zwischen Nerv und der Muskelstruktur behindern. Es kommt zu einer Art Kettenreaktion, wobei schmerzfördernde Botenstoffe (Signal übertragende körpereigene Stoffe) ausgeschüttet werden, welche das Schmerzempfinden verstärken. Physiotherapeuten behandeln die schmerzhaften Stellen mit einer manuellen punktuellen Fingertechnik, bei dem sich der Schmerzpunkt auflösen soll.

Ultraschal Therapie

Die Ultraschal Therapie ist ein Unterbereich der Elektrotherapie. Sie dient der Schmerzlinderung und zur Unterstützung der Selbstheilungsprozesse. Die Behandlung wird über einen Schallkopf appliziert (angewandt).

Wärme

Die Wärme ist eine der ältesten medizinischen Verfahren und ist unterstützend zur Heilwirkung. Die Wärme Therapie wird lokal bei Erkrankung des Bewegungsapparates, z.B. Wirbelsäule, Gelenke, Muskelzerrung und Gelenksverstauchung (Gelenkdistorsionen) eingesetzt.  Die Wirkungsweißen der Wärme ist vielfältig, sie wirkt Muskelentspannend, verbessert die Durchblutung und fördert die Dehnbarkeit am kollagenen Bindegewebe, sowie schmerzlindernd. Häufig werden Trägerstoffe (Latentwärme) auf die Körperregionen aufgetragen. Dies kann mit Wirkstoffen, unter anderem dem Naturmoor, die Heilung gefördert werden.

Inhaltsstoffe dieser medizinischen Heilwärme sind Eisen, Salze, Aktivkohle und Tonmineral (Vermiculit). Mittels Wärmeträger können diese Stoffe vom der Haut aufgenommen werden.

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